GFAG auf der Architect@Work: Raumakustik im Dialog mit Architektur
Hinter uns liegt ein ereignisreicher April: Am 15. und 16. April waren wir auf der Architect@Work in München vertreten, am 28. und 29. April folgte die Ausgabe in Luxemburg. Zwei Standorte, viele Gespräche und ein Thema, das uns täglich begleitet: Wie wird Raumakustik zu einem selbstverständlichen Teil guter Architektur?
Architektur wird nicht nur gesehen. Sie wird auch gehört, erlebt und gespürt. Genau dort setzt GFAG an: bei Räumen, die gestalterisch überzeugen und zugleich akustisch funktionieren.
Austausch mit Architekten und Planern
Die Architect@Work richtet sich gezielt an Architektinnen, Innenarchitekten und Fachplaner. Im Mittelpunkt stehen kuratierte Innovationen, hochwertige Lösungen und der direkte Austausch.
Für uns war dieses Umfeld ideal. Denn gute Akustik entsteht nicht durch Standardlösungen, sondern im Gespräch über Nutzung, Gestaltung, Material und technische Anforderungen. In München präsentierten 356 ausgewählte Innovationen ihre Ansätze vor 2.041 Besuchern. In Luxemburg waren es 135 Innovationen und 1.709 Besucher.
Akustik als Teil der Gestaltung
Unser Ziel war es, Raumakustik nicht nur als technisches Detail zu zeigen, sondern als gestalterisches Element in der Architektur.
Ob Akustikbaffeln, Deckensegel, Wandabsorber, textile Oberflächen, Akustikwandbilder oder kombinierte Lösungen mit Licht: Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus akustischer Wirkung und gestalterischer Integration. Eine Lösung soll nicht nachträglich angebracht wirken, sondern Teil des Raumkonzepts werden.
Themen, die zur GFAG passen
Auch die Schwerpunkte der Veranstaltungen passten sehr gut zu unserer Arbeit. In München stand das Thema „Transformation“ im Fokus: der Umgang mit Bestand, Umbau, neuen Nutzungen und der Frage, wie Räume langfristig funktionieren können.
In Luxemburg richtete „Thoughtful Tomorrow“ den Blick auf eine verantwortungsvolle, flexible und zukunftsfähige Architektur. Beides sind Themen, die auch in der Raumakustik entscheidend sind. Denn viele Projekte beginnen mit genau dieser Frage: Wie lässt sich ein Raum verbessern, ohne seine architektonische Qualität zu verlieren?
Fragen aus der Planungspraxis
In den Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass das Interesse an fundiertem Wissen zur akustischen Gestaltung weiter wächst. Besonders spannend waren Fragen aus der konkreten Planung:
Wie bleibt eine Sichtbetondecke erlebbar?
Wie lassen sich offene Arbeitswelten akustisch beruhigen?
Welche Lösung eignet sich für Bestandsgebäude, welche für Neubauten?
Wie können Farbe, Form, Material und Funktion so zusammenspielen, dass Akustik nicht versteckt werden muss?
Genau diese Fragen zeigen, dass Raumakustik heute weit mehr ist als eine technische Ergänzung. Sie beeinflusst Atmosphäre, Konzentration, Kommunikation und Wohlbefinden.
Unser Fazit
Vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher in München und Luxemburg für das große Interesse, die offenen Gespräche und die wertvollen Impulse. Der persönliche Austausch vor Ort zeigt uns immer wieder, wie wichtig Raumakustik für moderne Architektur geworden ist.
GFAG steht für Akustiklösungen, die zuhören, mitdenken und Räume in ihrer Wirkung stärken. Die Architect@Work 2026 hat dafür den passenden Rahmen geboten.